NRW.BANK
Höhenflüge mit starken Wurzeln
Beschreibung: Als Ende 2009 die NRW.BANK Ihren Standort Münster nach umfangreichen Baumassnahmen bezogen hat, war die Begeisterung gross. An zwei denkmalgeschützte, originalgetreu restaurierte Fassaden schmiegt sich nun eine moderne Hinterbauung, ergänzt um einen weiteren siebengeschossigen Neubau. Ein gemeinsames Sockelgeschoss, das gleichzeitig als öffentlicher Raum fungiert, verbindet den Komplex - Sinnbild für ein offenes und innovatives Unternehmen, das seine Wurzeln weiterschätzt. So wie TELBA.
Objekt: Die NRW.BANK unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen bei seinen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben – strikt wettbewerbsneutral und als Partner der Banken und Sparkassen. Ihr umfassendes Portfolio reicht vom klassischen Kredit bis zur maßgeschneiderten Beratung in vier zentralen Kompetenzfeldern: die Förderung von Existenzgründungen und Mittelstand, von sozialem Wohnraum, die Infrastruktur- und Kommunalfinanzierung sowie die Individualförderung. Sie beschäftigt rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon etwa zwei Drittel in Düsseldorf und ein weiteres Drittel in Münster.
Aufgabenstellung: Als öffentlich-rechtliche Förderbank des Landes ist die NRW.BANK zur öffentlichen Ausschreibung ihrer Gewerke verpflichtet. TELBA überzeugte beim Los „Fernmelde- und Kommunikationstechnik“ durch die wirtschaftlichste Kalkulation ebenso wie durch fachliche Kompetenz – und gewann so die Ausschreibung.
Projektbeschreibung
Der Anspruch an die neue Architektur, den Charakter der NRW.BANK als offenes, zukunftorientiertes Bankhaus mit den Wurzeln des historischen Standorts Münster zu verbinden, sollte sich auch in den neuen Kommunikationsstrukturen widerspiegeln. Sprich: Gefordert war ein Höchstmaß an Flexibilität auf dem neuesten Stand der Technik – mit solider, nachhaltiger Funktionalität. Dabei galt es, die Gewerke in ein einheitliches Managementsystem zu integrieren.
Große Geschäfte, hohe Anforderungen
Und davon gab es zahlreiche. Für die Gebäudekommunikation stehen nun Gegensprechanlagen, Notruf- und Gebäudefunk, Such- und Signalanlagen inklusive einer Elektroakustischen Anlage mit Zentrale zur Verfügung. Externe Informationen werden über eine Breitbandkabel- sowie eine Fernseh- und Antennenanlage empfangen. Zudem installierte TELBA ein Leitungsnetz für IP-Daten, Multiport- Repeater sowie KVM-Switche und Extender.
Moderne Sicherheit im Sinne des Denkmalschutzes
Auch in puncto Sicherheitstechnik gab es keine Abstriche. So wurden das Alarmierungssystem, die Brandmeldezentrale, die Einbruchmeldeanlage sowie die Fluchttürsicherung neu installiert und perfekt auf einander abgestimmt. Abgerundet wird das Konzept durch eine Videoüberwachung mittels Innen- und Außenkameras via IP sowie Zutrittskontrollanlagen. Deren Installation stellte angesichts der denkmalgeschützten Fassaden allerdings eine besondere Herausforderung dar – wer seine Blicke über die akribisch restaurierte Gebäudehülle aus dem Jahr 1908 streichen lässt, will schließlich nicht über moderne Sicherheitskomponenten stolpern. Aber auch hier fand TELBA eine elegante Lösung.
Integration par excellence
Gesteuert wird das komplette Gefahrenmanagement ganz komfortabel via PC. Die Spezial-Software WINMAG verwaltet und visualisiert alle Komponenten unter einer einheitlichen, leicht verständlichen Benutzeroberfläche, die Meldungen grafisch und in Textform anzeigt. Für weitere Gewerke wurde ein übersichtliches Managementsystem aufgesetzt, das sich an die bereits eingesetzten Konzepte in weiteren Bestandsbauten der NRW.BANK angliedert.
Der Kurs steht auf Erfolg
Insgesamt also ein vielseitiger Auftrag, bei dem die TELBA nicht nur ihre fachliche Kompetenz, sondern auch ihre Leistungsstärke beweisen durfte: Innerhalb von zwölf Monaten wurden über 12.200 Arbeitsstunden geleistet. Der Einsatz überzeugte und sorgte nicht nur für einen zufriedenen Kunden, sondern auch für ein erfolgreiches Projekt, dass sich zukünftig in TELBA´s Referenzen einreihen kann.
Auftraggeber: NRW.BANK
Projektdauer: August 2009 - August 2010
Leistungen:
- Gegensprechanlagen
- Notruf-Anlage
- Gebäudefunkanlagen
- Fernseh-, Antennen- und Breitbandkabelanlage
- IP Datennetz mit 2.000 Ports
- Multiportrepeater, KVMSwitche und Extender
- Alarmierungsanlagen
- Brandmeldezentrale
- Einbruchmeldeanlage
- Fluchttürsicherung
- Videoüberwachung
- Zutrittskontrollanlagen
- Gefahrenmanagementsystem

