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A

A-Law

Definition: PCM-Verfahren mit Optimierung für eine bessere Signalqualität leiser Sprachteile
Digitalisierungsverfahren für analoge Audiosignale, das in der Empfehlung G.711 der ITU-T standardisiert ist. Mit 8-Bit-Datenworten werden analoge Signale in digitale Signale der PCM-Technik umgesetzt (oder umgekehrt). Die analogen Signale wreden zusätzlich zur Übertragung einer Dynamikkompression unterzogen, um das Rauschen bei leisen Tönen zu reduzieren. In Europa wird im ISDN G.711 die A-Law Codierung eingesetzt. In den USA wird das µ-LAW Verfahren verwendet. Bei einer Sprachvernetzung zwischen USA und Europa muss ein einheitliches PCM-Verfahren genutzt werden. Eine Seite muss entsprechend die Umwandlung zwischen A-LAw und µ-LAW innerhalb des Systems (Kommunikationsserver) vornehmen. Wird in einer TK-Vernetzung an beiden Endpunkten ein unterschiedliches PCM-Verfahren konfiguriert, so macht sich dies durch eine schlechte und mechanische Sprachqualität bemerkbar, da die digitalen Informationen unterschiedlich in analoge Sprache umgewandelt werden.


Access Point

Definition für: auch Wireless Access Point oder WAP genannt, engl. drahtloser Zugangsknoten
Es ist ein elektronisches Gerät, das als Schnittstelle zwischen einem Funknetz und einem kabelgebundenen Rechnernetz fungiert. Endgeräte stellen per Wireless Adapter eine Funkverbindung zum Wireless Access Point her, der wiederum über ein Kabel mit einem fest installierten Kommunikationsnetz verbunden ist. Für gewöhnlich verbinden Wireless Access Points Notebooks (Endgerät) mit eingebauter Netzwerkkarte (Wireless Adapter) über ein Wireless Local Area Network (Funknetz) mit dem Internet (kabelgebundenes Netz). Ein Wireless Access Point kann zudem im sogenannten Ad-hoc-Modus als zentrale Schnittstelle zwischen mehreren Endgeräten verwendet werden. Auf diese Weise können Geräte wie Computer und Drucker kabellos miteinander verbunden werden.


ACD

Abkürzung für: Automatic Call Distribution; siehe Contact Center
ACD ist eine Technologie, die in einem Contact Center (Call Center) verwendet wird. ACD beschreibt dabei das Leistungsmerkmal der automatischen Anrufverteilung. Ältere oder einfachere Contact Center verwendet eine gruppenbasierte Verteilung.Im gruppenbasierten Routing erfolgt die Verteilung des Anrufs zu einem freien Agenten über eine Kopfnummer (Durchwahl), hinter der sich eine Gruppe von gleichberechtigter Agenten befindet. Neuere Callcenter Technologien verwenden anstelle der ACD die ICD-Technologie, die intelligente Verteilung der Anrufe. Im Gegensatz zur ACD wird beim ICD -Verfahren oft ein skills-based Routing verwendet.


ACL

Abkürzung für: Access Control List bei Microsoft (Zugangskontrollliste)
Wird von Betriebssystemen und Anwendungen verwendet, um zu kontrollieren, welcher Benutzer auf welche Dienste und Dateien Zugriff hat. Im Unterschied zu den regulären Zugriffsrechten sind ACLs feiner einstellbar. So können z. B. für eine Datei für mehrere Benutzer und Gruppen unterschiedliche Rechte vergeben werden, während reguläre Zugriffsrechte nur die Definition von einem Benutzer und einer Gruppe zulassen.


ACS

Abkürzung für: Active Directory Service
Ein Verzeichnisdienst von Microsoft Windows 2000/Windows Server 2003. Bei einem Verzeichnis (engl. directory) handelt es sich um eine Zuordnungsliste wie zum Beispiel bei einem Telefonbuch, das Telefonnummern den jeweiligen Anschlüssen (Besitzern) zuordnet. Das Active Directory ordnet verschiedenen Netzwerkobjekten wie Benutzern, Computern u. a. Eigenschaften zu und verwaltet diese.


ADSL

Abkürzung für: Asymmetric Digital Subscriber Line
Es ist ein Übertragungsverfahren für die Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung über eine normale Telefonleitung. ADSL nutzt das brachliegende Frequenzspektrum der Telefonleitung um mehr Bandbreite für den Internet-Zugang zu Verfügung zu stellen.
Bei einer ADSL-Verbindung handelt es sich im Prinzip um zwei Modems an einer herkömmlichen Telefonleitung (Kupfer-Doppelader). Wobei das eine Modem beim Endanwender steht und das andere beim Netzbetreiber in der Vermittlungsstelle.
Um Telefonie und ADSL gleichzeitig nutzen zu können, sind sogenannte Splitter notwendig, die die genutzten Frequenzbereiche trennen bzw. zusammenführen und in das richtige Netzwerk einspeisen.Bei ADSL handelt wird die Bandbreite für Download und Upload asymmetrisch aufgeteilt. Im Normalfall ist der Download aus Anwendersicht größer, als der Upload.Der durchschnittliche Internetanwender erzeugt ein höheres Datenvolumen aus dem Internet (Downloads, Inhalt von Webseiten, Webradio, IPTV, usw.), als er zum Internet sendet (Adressen von Webseiten, usw.). Die auf der Telefonleitung zu erzielende Bandbreite wird so optimal aufgeteilt. Internetanwender, die vorrangig Inhalt (Content) zur Verfügung stellen (Filesharing, Uploads von Dateien und großen EMails) benötigen dagegen einen gleich großen oder größeren Upload.Hier kommen dann andere DSL-Technologien zum Tragen, wie z.B. SDSL.


ALUM

Abkürzung für: Amtsleitungsumschaltung
Bei einem Ausfall (z.B. Stromausfall) einer Telefonanlage können Gespräche über die dort angeschalteten Amtsleitungen nicht mehr an eine Nebenstelle vermittelt werden. Mit dem Leistungsmerkmal ALUM kann eine angeschaltete analoge Amtsleitung (HKZ) zu einer definierten analogen Nebenstellen durchgeschaltet werden.


AlWin Pro

Definition für: Gesprächsdatenerfassung von der Firma Aurenz
AlWin Pro ist eine leistungsfähige Gesprächsdatenerfassung von der Firma Aurenz, die mit den unterschiedlichsten Telefonanlagen zusammenarbeitet, wie z.B. Siemens Hicom 150, 300, HiPath 3000, 4000, Alcatel 4200, 4400, Alcatel-Lucent OmniPCX Office und Enterprise, Aastra-DeTeWe OpenCom 100,1000, Panasonic tda, Octopus E, AVAYA (Tenovis) Integral, usw. Die Gesprächsdatenerfassung AlWin Pro kann dabei mit der Verkehrsmessung Anna4 kombiniert werden.


Anklopfen

Definition: Ein Leistungsmerkmal, der einen weiteren ankommenden Anruf ankündigt
Im Englischen als Call Waiting (CW) bezeichet. Beim Anklopfen wird dem Teilnehmer, während einer bestehenden Verbindung, ein weiterer ankommender Ruf durch einen so Ton signalisiert. Der so informierte Teilnehmer hat dann die Möglichkeit, dieses zweite Gespräch entgegen zu nehmen, zu ignorieren oder abzuweisen. Um den zweiten Anruf entgegenzunehmen, kann der Teilnehmer die erste Verbindung beenden oder mit dem Leistungsmerkmal Rückfrage die erste Verbindung in einen Halte-Zustand bringen.


AP

Abkürzung für: Aufputz
Unter AP versteht man die Installation von Dosen und/oder Verkabelung auf der Wand. Anschlussdosen werden dabei mit AP bezeichnet/gekennzeichnet. Für die Montage sind keine Stemmarbeiten in der Wand notwendig.


API

Abkürzung für: Application Programm Interface
Eine Programmierschnittstelle, die von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Anbindung an das System zur Verfügung gestellt wird. Im Gegensatz zu einer Binärschnittstelle (ABI) definiert eine API nur die Verwendung der Schnittstellen auf Quelltextebene. Neben dem Zugriff auf Datenbanken, die Hardware wie Festplatte oder Grafikkarte kann eine API auch das Erstellen von Komponenten der grafischen Benutzeroberfläche ermöglichen oder vereinfachen.


AS

Abkürzung für: Anschlussschnur
Anschlussschnur zwischen dem Telefon und der Telefondose.


ASCII

Abkürzung: American Standard Code for Information Interchange
Bei ASCII handelt es sich um eine 7-Bit Zeichenkodierung, um Buchstaben, Zahlen, Sonder- und Steurzeichen zu definieren. Mit 7-Bit können 128 unterschiedliche Zeichen dargestellt werden, die entsprechend der ASCII-Tabelle decodiert werden können. Der große Buchstabe "A" entspricht z.B. dem ASCII-Code 65 (dezimal), bzw. $41 (Hexadezimal).


ASR

Abkürzung für: Automatic Speech Recognition
Mit ASR wird wird die automatische Spracherkennung bezeichnet. Verwendung findet ASR z.B. in den IVR Systemen von Contact Center, um eine Vorqualifizierung des Anrufs vorzunehmen (Eingaben von Daten, Erfassung des Anrufsgrunds, ...) oder um die Contact-Center-Agenten zu entlasten (in dem das System per ASR Daten abfragt und per Text to Speech (TTS) den Anrufer Informationen mitteilt).
Auf dem Markt gibt es verschiedene Herstller von ASR-Software, welche in Contact Center Lösungen integirert werden kann.
Lösungen, wie ein sprachgesteuertes Telefonbuch oder eine automatische Vermittlung, wie z.B. der Voice Director von Voicecom oder die Lösung musiphone SCM von Beyertone verwenden ebenfalls ASR-Routinen.


AvA

Abkürzung für Ansage vor Abfrage
Unter Ansage vor Abfrage versteht man eine vor der Zentrale vorgeschaltete Ansage (Begrüßungsansage).
Der Anrufer hört die Ansage immer komplett an, bevor der Anruf an die Anrufverteilung übergeben wird.
Erst nach der Ansage wird er zur Zentrale oder in die Warteschleife durchgestellt. Manche Systeme benötigen ein externes Ansagegerät. Hier müssen die benötigten Kanäle vorher ermittelt werden, d.h. wie oft die Ansage gleichzeitig abgespielt werden kann. Häufig wird eine AvA erst aktiviert, wenn die Zentrale sich nach einer festgelegten Zeit nicht meldet. Das First In First Out (FIFO) Prinzip ist hier jedoch nicht gegeben. Während der Anrufer die Ansage hört, können neue Anrufer dazwischen drängen. Alternativ gibt es das Leistungsmerkmal "synchrone Ansage". Hier wird das First in Forst out-Prinzip nicht verändert.

 

 
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