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Deutschlandradio

Umfangreiches Brandschutz-Programm

Beschreibung: Der Deutschlandfunk in Köln sendet seit über 40 Jahren Informationen aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Nach Jahren wurde nun eine Sanierung des Sendegebäudes nötig. 20 Millionen Euro umfasste der Etat für die Brandschutzsanierung des Gebäudes. Die Installation der neuen Brandmeldeanlage wurde TELBA übertragen. Hierbei ergaben sich im Vergleich zu anderen Projekten besondere Anforderungen, denn während der Arbeiten sollte der alltägliche Betrieb im Funkhaus normal weiterlaufen.

Objekt: Das Deutschlandradio wurde am 1. Januar 1994 durch die Fusion von RIAS, DeutschlandsenderKultur (beide Berlin) und Deutschlandfunk (Köln) gegründet. Deutschlandradio ist bundesweit zu empfangen und wird auf der Grundlage eines Staatsvertrages aller 16 Bundesländer von ARD und ZDF getragen. Der Sender produziert zwei Programme: Deutschlandfunk und DeutschlandRadio Berlin. Er hebt sich mit seinem überregionalen Profil und seinen werbefreien Programminhalten klar von anderen Hörfunkanbietern ab. Der Deutschlandfunk aus Köln ist ein modernes, serviceorientiertes Informationsprogramm. Neben täglich insgesamt 240 Minuten Nachrichten, die in Köln produziert werden, gibt es ausführliche Reportagen und seriös recherchierte Hintergrundinformationen zu Themen aus allen Bereichen des täglichen Lebens.

Aufgabenstellung: Frühe Branderkennung und schnelle Reaktionszeit der Feuerwehr – das waren die Anforderungen des Senders „Deutschlandradio“ an eine neue, flächendeckende Brandmeldeanlage. Die öffentliche Ausschreibung für diese Aufgabe konnte TELBA dank seines überzeugenden Kostenmanagements gewinnen.

Projektbeschreibung

Die Brandmeldeanlagen in den Sanierungsbereichen mussten während der Bauarbeiten spezielle Anforderungen erfüllen. Einerseits galt es zur Sicherheit der Mitarbeiter die Brandalarmierung zu gewährleisten. Andererseits sollten Fehlalarme die durch Staub oder Rauch verursachende Arbeiten (zum Beispiel Flex-, Schweiß- oder Bohrarbeiten) auf ein Minimum begrenzt werden. Hier setzte TELBA in Abstimmung mit der Berufsfeuerwehr Köln eine Kombination aus Thermodifferenzialmeldern und Mehrkriterienmeldern ein.

Ein weiteres Problem bestand in der Verknüpfung der neuen Brandmeldeanlage mit der bereits bestehenden Anlage eines anderen Fabrikates. Da keine Schnittstelle verfügbar war, die eine Vernetzung der beiden Fabrikate möglich machte, wurde es notwendig, die bestehende Anlage übergangsweise komplett auszutauschen. Nach Abschluss der Arbeiten verfügen die Gebäudeteile des Senders nun über ein umfassendes Brandmeldesystem. TELBA sorgte für diverse sicherheitstechnische Ansteuerungen wie Evakuierungsrufe, Entrauchungsanlagen, Feuerwehrfunk, Aufzugsevakuierungssystem und Überdruckbelüftung sowie für den Freischaltungsmechanismus für die Notausgänge und die optische Alarmierung in den Studios.

Für die Visualisierung der Brandmeldungen wurde gemeinsam mit dem Fachplaner ein Konzept auf Grundlage von Winmag erarbeitet. Dieses Konzept umfasst auch die Möglichkeit der Steuerung weiterer Sicherheitsanlagen wie die Außenhautüberwachung, Störmeldeanlagen oder Polizeinotruf.

Auftraggeber: DeutschlandRadio

Projektdauer: 2001-2008

Leistungen:

  • Einbau einer flächendeckenden Brandmeldeanlage
  • Evakuierungsruf
  • Ansteuerung Entrauchungsanlage
  • Ansteuerung Feuerwehrfunk
  • Ansteuerung Brandschutztüren
  • Freischaltung der Notausgänge
  • Ansteuerung Aufzugsevakuierungsfahrt
  • Ansteuerung Überdruckbelüftung
  • optische Brandalarmierung in den Sendestudios