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Immanuel Klinik Rüdersdorf

Internet am Krankenbett

Beschreibung: Die Medizin unterliegt einem stetigen Entwicklungsprozess, mit dem medizinische Einrichtungen konsequenterweise Schritt halten müssen. Auch die Immanuel Klnik Rüdersdorf blickt auf fortlaufenden Wandel zurück. Der Fokus ist hier jedoch auf die Zukunft gerichtet und so setzt man in Rüdersdorf auf IT-basierte Krankenhauskommunikation – gemeinsam mit TELBA.

Objekt: Die bewegte, rund 100 Jahre umfassende Rüdersdorfer Klinikgeschichte erzählt von Um- und Neubauten, wechselnden Trägern und nicht zuletzt von der deutschen Wiedervereinigung. Seit 1991 der Immanuel Diakonie Group angeschlossen, bietet die Immanuel Klinik Akut- und Regelversorgung für diverse Fachabteilungen: Innere Medizin und Palliativmedizin, Allgemeine Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Neurologie und Schmerztherapie, Kinder- und Jugendmedizin, Anästhesiologie und Intensivtherapie, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Adäquater Rahmen für dieses breite Spektrum ist der Ende 2009 in Betrieb genommene Neubau, der sämtliche Aspekte des modernen Gesundheitswesens bedient. Und so kam auch TELBA ins Spiel.

Aufgabenstellung: Im Zuge der Bauarbeiten sollte auch die Krankenhauskommunikation erneuert werden – der moderne Standard ist mittlerweile IT-basiert. Die Vorteile der Umstellung auf LAN, W-LAN und Multimedia-Terminals am Patientenbett sind signifikant: Patienten erfahren deutlich mehr Komfort, die Prozesseffizienz steigt spürbar. TELBA verfügt über weit reichende Erfahrung auf diesem Sektor – und erhielt durch ein wirtschaftlich wie inhaltlich schlüssiges Konzept den Auftrag, die Immanuel Klinik zu einem IT-basierten Krankenhaus umzustrukturieren.

Projektbeschreibung

In den darauf folgenden vier Monaten entwickelten TELBAs Spezialisten in enger Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der Klinik ein maßgeschneidertes digitales Informationssystem, das im Rahmen eines aktiven Datennetzes installiert wurde.
Die Patientenbetten wurden mit med@com Multimediaterminals ausgestattet, die per Sprühdesinfektion im Handumdrehen hygienisch zu reinigen sind. Via Touchscreen können Patienten nun Telefon-, TV- und Radiofunktionen steuern, im Internet und Intranet surfen, ihre Essensbestellungen abgeben, das Raumklima steuern und vieles mehr.
Dabei ist durch selbst erklärende Menüs gewährleistet, dass auch computerunerfahrene Nutzer sich leicht zurecht finden.

Multimedia ist multifunktional
Ein weiterer Verwendungszweck der Multimediaterminals ist bereits in Planung:
Durch den zusätzlichen Einsatz von SmartCards soll die elektronische Datenerfassung direkt am Patientenbett erfolgen.
So werden Arbeitsaufwand und potenzielle Fehlerquellen reduziert, denn das nachträgliche Übertragen von handschriftlichen Notizen entfällt ebenso wie der manuelle Aktentransport.
Zusätzliche Entlastungspotenziale für das Personal liegen in einer je nach Wunsch zentralen oder dezentralen Abrechnungsfunktion und in der Tatsache, dass Patienten sich viele Informationen direkt aus dem Intranet ziehen können, ohne dafür Krankenhausmitarbeiter in Anspruch nehmen zu müssen.

Eine Investition, die sich rechnet
Das neue System zahlt sich also aus. Sollte sich die Immanuel Klinik übrigens zu einem Wechsel der Telefonanlage entschließen, ist das kein Problem. Die Systemintegration ist herstellerunabhängig und damit in einem solchen Falle nicht nur weiter nutzbar, sondern auch noch ausbaufähig.
Im übertragenen Sinne könnte man das auch über die Zusammenarbeit zwischen der Immanuel Klinik und TELBA sagen: Ein Servicevertrag für die nächsten 5 Jahre wurde bereits abgeschlossen.

Auftraggeber: Immanuel Klinik Rüdersdorf

Projektdauer: Mai 2009 – März 2010

Leistungen:

  • Entwicklung eines digitalen Informationssystems
  • med@com Multimedia-Terminals
  • 5 Jahre Wartungsvertrag (Servicevertrag)