Medizinischer Dienst der Krankenversicherung
Umfangreiches Brandschutz-Programm
Beschreibung: Alles spricht für VoIP: Mehr Flexibilität und Service. Das war der Ansatz für das neue Telefonie-Konzept des MDKNordrhein, der sich Schritt für Schritt von den herkömmlichen Telefonnetzen verabschiedet und stattdessen lieber auf Voice over IP setzt. Ein Projekt, das wie für TELBA gemacht war.
Objekt: Vor knapp 20 Jahren wurde der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Nordrhein als Körperschaft des öffentlichen Rechts gegründet. Seitdem entwickelte er sich zu einem innovativen Dienstleistungsunternehmen, das im Auftrag der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen als neutrale Instanz Sachverhalte prüft und Stellung bezieht. Zu seinen Aufgaben zählen die Erstellung von Gutachten für die Kranken- und Pflegeversicherung, die Beratung in medizinischen Versorgungsfragen sowie die Qualitätsprüfung und -sicherung in pflegerischen Einrichtungen u.ä. Der MDK Nordrhein ist einer von zwei medizinischen Diensten in NRW und steht den Versicherten der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung in elf Beratungs- und Begutachtungszentren und sieben Servicezentren zur Verfügung.
Aufgabenstellung: Installiert werden sollte ein IP-basiertes Telekommunikationssystem, das auf das klassische Telefonnetz zugunsten von Datenleitungen verzichtet. Dementsprechend mussten auch die Endgeräte IP-tauglich sein.
Projektbeschreibung
Bis dato wurden neun Standorte vollständig auf IP-Telefonie umgerüstet. Um potenzielle Engpässe bei geringen Datenübertragungsraten zu vermeiden, wird die Sprach-übertragung über das öffentliche Netz geroutet, die Signalisierung dagegen über das hauseigene Netz des MDK. Auf Basis des Kommunikationssystems HiPath 4000 von Siemens ist nun jede Geschäftsstelle mit einer eigenen IP-Systemarchitektur ausgestattet, an die insgesamt 600 neue OptiPoint 410-Endgeräte angebunden sind.
Die besonders flexiblen IP-Telefone bieten hohe Sprachqualität, geringen Wartungs- und Updateaufwand sowie diverse Service-Funktionen.
Mehr Arbeitseffizienz durch Komfort
Neben deutlichen Kosteneinsparungen im laufenden Betrieb bringt die Umstellung auf IP-Telefonie vor allem eins: Komfort. Dank CTI (Computer Telephony Integration) können Mitarbeiter nun per PC Telefonate aufbauen, annehmen und beenden sowie Faxe senden und empfangen. Dabei reicht ein einfacher Klick in das persönliche Adressverzeichnis, um die Verbindung herzustellen. Die UMS (Unified Messaging Services)-Lösung HiPath Xpressions bündelt die unterschiedlichen Kommunikationswege E-Mail, Voice-Mail, Fax und SMS in einer Multimedia-Plattform und stellt sie einheitlich dar. Mitarbeiter können sie dann in der Form nutzen, die für sie gerade am praktikabelsten ist. So lassen sich beispielsweise Faxe per E-Mail abrufen oder SMS via PC versenden.
Service-Plus für Kunden und Administration
Für die Vermittlung von Telefonaten wurde am Standort Düsseldorf ein AC-Win-Platz eingerichtet, mit denen auf eine intelligente Datenbank zurückgegriffen wird. Relevante Daten von Anrufern erscheinen im Nu auf dem Bildschirm, Rufe werden per Mausklick schnell, flexibel und damit kundenfreundlich geroutet. Weitere Service- Komponenten erleichtern die Administration des Systems. Der HiPath 4000 Assistant enthält Tools zur Fehlerlokalisierung und Diagnose sowie ein wesentlich erweitertes Configuration Management, das etwa 85 Prozent aller betriebstechnischen Befehle abdeckt.
Auftraggeber: Medizinischer Dienst der Krankenversicherung (MDK) Nordrhein
Projektdauer: Juli 2006 – Mai 2007
Leistungen:
- Umrüstung auf IP-Telefonie über ein HiPath 4000 V3.0 System mit abgesetzten Shelfs (IPDAs) in den einzelnen Geschäftsstellen
- 600 OptiPoint 410 IP-Telefone
- HiPath Xpressions V4.0 und SimplyPhone für CTI- und UMS-Funktionen
- HiPath 4000 Assistant für komfortable Administrierung
- AC-Win zur Gesprächsvermittlung
- Gebührenerfassung via HiPath AM Enterprise V2.0

