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Sankt Josef Hospital Xanten

Technik für alle Fälle

Beschreibung: Patienten ärztlich optimal zu betreuen und rundum gut zu pflegen, ist längst nicht nur eine Frage der persönlichen Fürsorge. Immer häufiger übernimmt die Technik zentrale Aufgaben. Im Sankt Josef-Hospital in Xanten realisierte TELBA gleich mehrere Hightech-Projekte: Neben hochmodernen Lichtruf- , Telekommunikations- und Brandmeldeanlagen wurden neueste Terminals installiert, die den Patienten mehr Komfort bieten und dem Pflegepersonal große Erleichterungen im Berufsalltag bringen.

Objekt: Das Sankt Josef-Hospital Xanten liegt am Rande des Heeswaldes in einer der landschaftlich reizvollsten Regionen des Niederrheins. Nicht zuletzt wegen dieser wunderschönen Umgebung nennen die Bewohner der Region es liebevoll „ihre Heeswaldklinik“. Das umfangreiche Versorgungsspektrum umfasst die ärztliche Behandlung in den Fachabteilungen Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie- und Intensivmedizin, Hals- Nasen-Ohrenheilkunde, Augenheilkunde sowie Gynäkologie und Geburtshilfe. Unterstützt wird die medizinische Diagnostik durch hochmoderne Medizintechnik. Insgesamt stehen den Patienten gut 150 Betten zur Verfügung.

Aufgabenstellung: Neben der Installation von Lichtruf- und Brandschutzanlagen galt es vor allem, Patienten und Personal durch Einrichtung diverser Terminals den Aufenthalt bzw. die Arbeit in der Klinik zu erleichtern. Konfigurations- und Abrechnungsserver sowie ein Kassenautomat sind weitere Neuheiten, die durch TELBA eingebaut wurden. Des Weiteren wurde ein neues Kommunikationssystem benötigt, welches zum einen die ständige Erreichbarkeit durch mobile Telefone auf dem gesamten Gelände gewährleistet und zum anderen auch für eine sichere Alarmierung z.B. im Falle eines Brandes sorgt.

Projektbeschreibung

Ob der Ruf nach der Schwester oder die Nutzung des Telefons, ob Fernbedienung von Radio oder Fernseher – mit den neuen Terminals können die Patienten vom Bett aus mit nur einem Gerät alles ganz einfach bedienen. Die Handhabung ist selbst für Ältere schnell zu erlernen, da die von TELBA installierten PT 21 einem Telefonhörer ähneln und über eine großzügig angelegte Tastatur verfügen. Zusätzlich wurden die Betten mit einem Bettenmodul ausgestattet. Es verfügt über eine ISDN-Leitung, an die ein Laptop ebenso wie medizinische Gräte anschließbar sind.

Signale für den Notfall
Jedes Krankenzimmer verfügt über ein weiteres Terminal, das ausschließlich von den Schwestern bedient wird und zu den Bestandteilen der modernen Lichtrufanlage zählt: Über allen Zimmertüren ist eine Lampe installiert, die verschiedene Zustände signalisieren kann. Im Normalstatus zeigt die Lampe Grün. Ruft der Patient von seinem Terminal aus nach der Schwester, wechselt sie auf Rot. Hat die Schwester das Zimmer betreten, kann sie das Signal per Knopfdruck auf ihrem Terminal auf Gelb umstellen. Kommt es in diesem Zimmer zu einem akuten Notfall, kann ein weiterer Notruf aktiviert werden. Via LED-Laufwerk signalisiert ein Informationsdisplay im Flur, aus welchem Raum dieser Notruf gesendet wurde – so exakt, dass sogar etagenübergreifend sichtbar wird, von welchem Bett der Alarm ausgelöst wurde. Über die „Konzentrierte Stationsabfrage“ (KSA 21) können zudem alle Rufe zentral vom Schwesternzimmer aus kontrolliert und überwacht werden.

Genau erfasst
Neben dieser Vernetzung der Gebäudeteile durch Daten-Management-Prozessoren (DMP Master, DMP Slave, DMP PABX) gehören auch ein Konfigurations- und ein Abrechnungsserver sowie ein Kassenautomat zur Anlage. Da der Kassenautomat mit den Patiententerminals auf den Zimmern vernetzt ist, kann die Hospital-Verwaltung Gebühren für Telefongespräche direkt über den Abrechnungsserver erfassen.

Sicherheit für alle Fälle
Genauso schnell und direkt meldet die neue Brandmeldeanlage – eine Esser 8000 CM – einen ausgelösten Alarm sofort der nächstgelegenen Feuerwehrstation. Zeitgleich wird der Notfall auch hausintern signalisiert und beispielsweise Haustechnikern oder Ärzten über die TK-Anlage mit Hilfe des digitalen Alarm- und Kommunikationsservers DAKS auf deren Mobiltelefon als Textnachricht angezeigt. Die Lichtrufanlagen auf den Fluren geben – genau wie die Zimmerterminals der Schwestern – ein deutliches Signal. Parallel dazu wird auch der Pförtnerbereich angesteuert. Der Pförtner kann exakt ablesen, wo der Alarm ausgelöst wurde und welche Fluchtwege zur Verfügung stehen. Um den Ausbruch einer Massenpanik zu vermeiden, sind die Signale an allen öffentlich sichtbaren Displays verschlüsselt. Auch die Schaltung der Aufzüge garantiert im Brandfall absolute Sicherheit: Automatisch fahren sie ins Erdgeschoss und bleiben dort dauerhaft blockiert. Ständige Erreichbarkeit – überall Mit Hilfe der neuen modernen TK-Anlage, die ein flächendeckendes, integriertes Cordless- System beinhaltet, sind alle wichtigen Personen über ihr Mobiltelefon überall und jederzeit sofort erreichbar und können im Notfall schnell zur Stelle sein.

Perfekte Zugangskontrolle
Damit künftig unbefugten Personen der Zutritt in bestimmte Bereiche des Hospitals versagt bleibt, installierte TELBA die Sprechanlage „Schneider GE 700“. Sie ist mit einem Leitstand verbunden, der Aufzüge, Büroräume und Türen präzise überwacht. In die Aufzüge wurden Gegensprechanlagen eingebaut, Türen mit Kameras und Codeschlössern ausgestattet. Berechtigte Personen wie Lieferanten, die keinen regelmäßigen Zutritt haben, erhalten über den Pförtner Zugang ins Gebäude. Pflegepersonal und Verwaltungsmitarbeiter geben den Code ein.

Auftraggeber: Sankt Josef-Hospital Xanten

Projektdauer: 2002/2003

Leistungen:

  • Installation von Lichtruf- und Brandschutzanlagen
  • Konfigurations- und Abrechungsserver
  • Kassenautomat
  • Vernetzung der verschiedenen Gebäudekomplexe über Lichtwellenleiter durch Daten-Management-Prozessoren
  • Brandmeldeanlage Esser 8000 CM
  • Sprechanlage Schneider GE 700
  • Telekommunikationssystem Siemens HiPath 4000 mit Cordless
  • DAKS Digitaler Alarm- und Kommunikationsserver