Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Frischzellenkur für Patientenkommunikation
Beschreibung: Frischzellenkur für Patientenkommunikation Im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein sind Forschung und Entwicklung ein zentrales Thema. Ebenso „state of the art“ sollte auch die Patientenkommunikation sein – moderne Technik und perfekter Service bei gleichzeitig hoher Wirtschaftlichkeit waren gefragt. In enger Zusammenarbeit mit dem Klinikum installiert TELBA nun bis Ende 2008 ein maßgeschneidertes Paket: Telekommunikation und TV, Internet und Infrastruktur. Abgerechnet wird – mit Ausnahme der TV-Nutzung – durch ein effizientes Chipkarten- System, das von TELBA im Rahmen eines Gestattungsvertrages betrieben wird.
Objekt: Mit der Zusammenlegung der Standorte Kiel und Lübeck entstand im Jahr 2003 das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK S-H). Mit ca. 2.400 stationären Betten, über 240.000 ambulanten und ca. 100.000 stationären und teilstationären Patienten ist es das zweitgrößte Universitätsklinikum Deutschlands. Das einzige Krankenhaus der Maximalversorgung in Schleswig-Holstein besteht aus 51 Kliniken und 26 Instituten. Exzellente Krankenversorgung sowie universitäre medizinische Forschung und Lehre zum Wohle der Patienten prägen das Leitbild des UK S-H.
Aufgabenstellung: Die Patientenkommunikationslandschaft beider Standorte, bestehend aus Radio, Fernsehen und Telefon, sollte flächendeckend erneuert werden. Gleichzeitig sollte das Leistungsportfolio verbessert werden. Eine Anforderung, die TELBA auf Grundlage eines soliden Betreibermodells umsetzen wird.
Projektbeschreibung
Projektvolumen:
Ca. Euro 3.500.000,-
Im Juli 2006 fiel der Startschuss, zum Ende 2008 wird alles fertig sein: In sämtlichen Zimmern des UK S-H ersetzt TELBA Telefone, Radioempfänger und Fernseher durch neue Geräte. Dabei kommen zimmerweise sowohl LCD als auch Röhren-TV zum Einsatz. Bedient werden sie ganz bequem vom Bett aus – über das Telefon des Patienten. Für jeweils 100 Betten an den Standorten Kiel und Lübeck steht ganz besonderer Komfort ins Haus. Sie werden mit speziellen Multimedia-Systemen ausgestattet, über die der Patient nicht nur das Audio-/Video-Angebot koordiniert, sondern auch im Internet surfen kann. Ein Antennennetz für die Radio- und TV-Übertragung sowie die komplette LAN Infrastruktur für einen reibungslosen Datentransfer installiert TELBA gleich mit. Sämtliche Datenflüsse wie z.B. der Internet-Betrieb, die Telefon- oder TV-Nutzung und die damit verbundenen Abrechnungsprozesse werden dabei über aktive Datenkomponenten transportiert.
Alles auf eine Karte
Die Nutzung der Medienangebote zahlt der Patient komfortabel via Chipkarte. Zu diesem Zweck wurden mehrere zentral im UK S-H positionierte Kassenautomaten installiert, an denen das Kartenguthaben mit einem bestimmten Geldbetrag aufgeladen werden kann. Durch das Einführen der Chipkarte ins Telefon am Bett werden die Anwendungen freigeschaltet. Die Vorteile dieses Systems liegen auf der Hand: Kostenkontrolle für den Patienten, Prozesseffizienz für den Betrieb. Handhabung und Prozedere des Chipkartensystems sind ausgesprochen einfach zu erlernen. Doch auch der Service ist à la Carte: Sollten Nutzer oder Krankenhauspersonal trotzdem Fragen haben, so sind sie mit TELBA bestens beraten. Es wurde eigens eine Mitarbeiterin benannt, die im Hintergrund für die organisatorischen Abläufe verantwortlich ist.
Ein Win-win-Konzept
Sämtliche Leistungen der Patientenkommunikation (ausgenommen TV) erfolgen auf Basis eines Gestattungsvertrages. In der Umsetzung bedeutet das: Zwar hat das UK S-H TELBA mit der Installation der Gewerke beauftragt, bezahlen wird es diese Leistungen jedoch nicht. Im Gegenzug behält TELBA für die nächsten zehn Jahre die Betreiberrechte und somit auch die erwirtschafteten Einnahmen.
Ein Konzept, mit dem sich TELBA gegen die Konkurrenz durchsetzte. Nicht nur, weil es das Investitionskosten-Risiko für das UK S-H minimiert. Sondern auch, weil TELBA durch hohe Flexibilität und Solidität als idealer Partner für eine langfristige Zusammenarbeit überzeugen konnte.
Teamwork in Perfektion
Mit der reinen Montage und Inbetriebnahme der technischen Anlagen ist es also längst nicht getan. Zahlreiche Stellen müssen koordiniert, Aufgaben verteilt und der reibungslose Dauerbetrieb sichergestellt werden.
Hierfür konnte TELBA zur Unterstützung des eigenen Teams versierte Partner unternehmen gewinnen. So wird etwa das Handling der Kassenautomaten – Leerungen, Wechselgeldbestückung, Geldtransporte etc. – durch einen Spezialanbieter übernommen.
Auftraggeber: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK S-H), Standorte Kiel und Lübeck
Projektdauer: Installation: 2006 – 2008 Gestattungsvertrag 10 Jahre
Leistungen:
- Telekommunikation
- Patientenmanagement: Telefon, Radio und TV flächendeckend, Multimedia-Terminals mit Internet, TV und Radio an jeweils 100 Betten pro Standort
- Antennennetz
- LAN-Infrastruktur
- Aktive Datentechnik

