Brandmeldeanlage Klinik Viersen
Wissen, worauf es ankommt
Die Rheinischen Kliniken Viersen erhalten eine flächendeckende Brandmeldeanlage
Die Rheinischen Kliniken Viersen verstehen sich als ein modernes Dienstleistungsunternehmen. Sie bieten psychisch kranken und behinderten Menschen Behandlung, Betreuung und Beratung, die an wissenschaftlichen Standards orientiert sind. Für diese Aufgabe stehen ein klientenorientiertes, multiprofessionelles Behandlungsangebot sowie stationäre, teilstationäre und ambulante Behandlung und Krisenintervention zur Verfügung. In Wohngruppen und Pflegestationen betreut, pflegt und begleitet das Klinikpersonal die Bewohner.
Im Jahre 1905 wurde der heutige Fachbereich Psychiatrie und Psychotherapie der Rheinischen Kliniken Viersen als Heil- und Pflegeanstalt Johannistal in Betrieb genommen. Im Laufe der letzten 20 Jahre hat sich die ursprüngliche Heil- und Pflegeanstalt zu einem modernen psychiatrischen Behandlungszentrum mit 214 stationären Behandlungsplätzen, 35 Tagesklinikplätzen, 113 forensischen Betten sowie 181 Plätzen für medizinische und soziale Rehabilitation und Pflege weiterentwickelt.
Die Rheinischen Kliniken beauftragten TELBA mit der Erstellung einer umfangreichen, flächendeckenden Brandmeldeanlage und dem entsprechenden Gebäudemanagement. In dem Fall sorgt das Programm Winmag dafür, dass die Störmeldung, zum Beispiel im Brandfall, über den Computer visualisiert wird. Winmag ist ein speziell für die Anforderungen der Gefahrenmeldetechnik entwickeltes Management-System auf PC-Basis. Es verwaltet und visualisiert die Brandmeldetechnik unter einer einheitlichen Benutzeroberfläche.
Doppelt hält besser
Hier konnte TELBA eine Weltneuheit zum Einsatz bringen: Zunächst wurde der PC mit integriertem Winmag an die Brandmeldeanlage angeschlossen. Dann installierte TELBA ein neues, doppeltes Serversystem, so dass in Viersen jetzt vier Arbeitsplätze auf dieses doppelte Serversystem zurückgreifen. Die Rheinischen Kliniken legten besonderen Wert auf 100 Prozent Netzsicherheit. Aus diesem Grund sind die Server und Rechner durch aktive Netzwerkkomponenten in einem redundanten Lichtwellenleiter-Ring miteinander verbunden. Selbst wenn nun Teile der Netzwerkverbindung ausfallen sollten, ist die Kommunikation der beiden Server gewährleistet.
Prävention bis in die letzte Ecke
Die Größe der Rheinischen Kliniken Viersen erforderte die zentrale Vernetzung von 16 Brandmeldezentralen (System 8000 Esser) und ca. 5.000 Brandmeldern. Bis zu zehn Häuser der Rheinischen Kliniken wurden dadurch unter einer Brandmeldezentrale zusammengefasst. Das war die kostengünstigste Lösung, denn auf diese Weise waren nur 16 statt 50 einzelne Zentralen nötig.
Des Weiteren wurden rund 4.500 Mehrkriterienmelder von Novar installiert. Diese Rauchmelder verfügen jeweils über zwei optische Sensoren und sind eigenständig in der Lage zu erkennen, um welche Art Brand es sich handelt – ob es Rauchentwicklung aufgrund eines Schwelbrandes oder nur Zigarettenrauch ist. Dazu kamen 200 Druckknopfmelder – zum Auslösen des Alarms per Hand – sowie 300 Thermodifferenzialmelder, die nur auf reine Hitzeentwicklung reagieren, zum Beispiel im Küchenbereich.
Reibungsloser Hilfseinsatz garantiert
In jedem der 50 Häuser des Klinikums befinden sich so genannte Stationszimmer. Sie sind mit Anzeigetableaus ausgestattet, um dem Pflegepersonal optische Informationen bei der Branderkennung zu übermitteln. So kann im Notfall für Patient und Personal schnellstmöglich Hilfe geleistet werden. Darüber hinaus wurde eine Leitstelle eingerichtet, über die die Rheinischen Kliniken Viersen bei Notfällen mit Feuerwehr und Polizei kommunizieren können, um den Einsatzkräften vor Ort unverzüglich bestmögliche Informationen zum Notfall zukommen zu lassen.
Der gesamte Funkverkehr wird dann über diese Leitstelle gesteuert. Dieses umfangreiche Projekt nahm TELBA im Juni 2003 in Angriff, der geplante Abschluss der Arbeiten ist für Dezember 2005 vorgesehen. Wichtig zu beachten ist bei jedem Planungs- und Projektschritt, dass der Klinikbetrieb in seinem täglichen Ablauf nicht gestört werden darf. Die Rheinischen Kliniken Viersen sind mit der Arbeit der Experten von TELBA so zufrieden, dass das Unternehmen auch mit den laufenden Wartungsaufgaben beauftragt wurde.
