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eSchool-Programm Düsseldorf

Richtig verbunden: Stadtverwaltung Düsseldorf investiert mit TELBA in ein eSchool-Programm

Bei der Ausstattung der Schulen mit neuen Medien belegt Düsseldorf einen Spitzenplatz unter den deutschen Großstädten. Innerhalb von vier Jahren wurden 24,3 Millionen Euro investiert, um die rund 170 Schulen der Landeshauptstadt schrittweise zu vernetzen und mit Computern auszustatten. Hierbei war auch das Know-how von TELBA gefragt.

Im März 2002 gab der Rat der Stadt den Startschuss für das eSchool-Projekt. Es galt, die Schulen mit zeitgemäßer Computerausstattung und Fachräumen zu versorgen sowie die Unterrichtsräume mit einem Anschluss an das Internet zu versehen. Fit gemacht für die Zukunft wurden 91 Grundschulen, 14 Sonderschulen, 14 Hauptschulen, 14 Realschulen, 4 Gesamtschulen, 18 Gymnasien und 10 Berufskollegs. Mehr als 75.000 Schüler haben nun Zugang zu den neuen Medien.

Nahezu alle Schulen wurden mit der so genannten PowerLine-Technik ausgestattet, dem Datennetz über Stromleitungen. Die Internetdaten kommen über einen DSL-Anschluss aus dem öffentlichen Telekommunikationsnetz und werden mit Hilfe eines speziellen Modems auf das Niederspannungsnetz der Schule auf moduliert. Die Datenübertragung erfolgt über einen zentralen Server mittels hausinterner Stromleitungen. Das hat den Vorteil, dass jede im Schulgebäude befindliche Steckdose als Internetzugang genutzt werden kann. Mobile Multimediawagen, die mit PC, Bildschirm, Tastatur, Maus, Drucker und Moden ausgerüstet sind, ermöglichen den Internet-Einsatz in jeder beliebigen Schulklasse.

Kein „Kabelsalat“
Die Experten von TELBA fanden vor Ort ganz unterschiedliche Situationen vor, bedingt durch den baulichen Zustand der Schulen, die zum Teil über 100 Jahre alt sind. Außerdem waren brandschutztechnische Besonderheiten in die Planungen mit einzubeziehen. TELBA sorgte für die Verlegung der ISDN- und DSL-Anschlüsse zu einer zuvor von der städtischen Projektgruppe eSchool festgelegten, bzw. von TELBA vorgeschlagenen Position in der Nähe der Elektrohaupt- und Elektrounterverteilung in den Schulen.
Dazu kam die Montage von Wandverteilern zur Aufnahme aller notwendigen Geräte für die Bereitstellung der Internetzugänge wie DSL-Modem, Router und PowerLine-Master, die Übergabetechnik in das Stromnetz. Verwendung fanden Schränke der Firma Knürr, die über eine spezielle Ausstattung zur Aufnahme der notwendigen Technik verfügen. Darin wurde auch eine Datendose installiert und ein Link zwischen dem Router und dem Power-Line-Master geschaltet.

Ans Netz gebracht
Je Schule verlegte TELBA im Durchschnitt 65 Meter Telefon- sowie 45 Meter Datenkabel. In Zusammenarbeit mit dem baden-württembergischen Energieunternehmen ENBW, dem Entwickler der PowerLine-Technik, sorgte das Team von TELBA für die Inbetriebnahme des PowerLine-Netzes. Außerdem konfigurierten die Mitarbeiter die den Schulen zur Verfügung gestellten Computer und kümmerten sich um die Ausrüstung und Inbetriebnahme der mobilen Multimediawagen. Die TELBA-Techniker waren auch vor Ort, als die Installation nachträglich gelieferter Computer und PowerLine-Modems anfiel.

Weiter in der Verantwortung
Auch nach Abschluss der Hauptarbeiten gibt es weiterhin eine enge Zusammenarbeit mit der Projektgruppe eSchool: Lieferung und Installation von Netzwerkkomponenten, deren Integration in bestehende Schulnetze und den Einsatz differenzierter Technik, die den Erfordernissen verschiedener Schulen und Schulformen entspricht, liegt in der Verantwortung von TELBA.

 

 
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